Systemisches Institut Dresden Radebeul Griseldis Höppner
Systemisches Institut Dresden RadebeulGriseldis Höppner

Systemische Aufstellungen im Überblick meiner Praxis

"Aus der Knospe der Verwirrung

entfaltet sich die Blüte der Verwunderung,

wächst die Frucht der Verwandlung"

 

Tasawwuf

 

Dies ist mein Spezialgebiet, seit über 20 Jahren beschäftige ich mich in Theorie und Praxis mit verschiedensten Formaten und experimentiere tagtäglich mit individuellen kreativen Vorgehensweisen, um meine Klienten anliegen- und lösungsorientiert zu begleiten. 

 

Besonders prägte mich Matthias Varga von Kibed mit seinen Entwicklungen, Erkenntnissen und Haltungen. Eine für mich neue Dimension ergab sich durch mehrere Seminare bei Klaus Buch, dem Chefarzt der Parkklinik in Heiligenfeld.

 

Von seinen "beseelten Aufstellungen" konnte ich selbst immer wieder profitieren, lernen von seinen Erfahrungen, Ideen und Haltungen. Auch Albrecht Mahr und Insa Sparrer gehören zu meinen Lehrern und viele andere.

 

Mittlerweile gebe ich meine Erfahrungen selbst weiter und bilde interessierte Menschen, die dieses Handwerk erlernen wollen aus in Systemischen Aufstellungen. 

 

Das ist nun meine persönliche Handschrift, mein Zugang zur Anwendung von Aufstellungen, und ich freue mich über die Neugierde und Offenheit in meinen Ausbildungsgruppen, weiter mit mir zu gehen auf einem gemeinsamen Weg der kontinuierlichen Entwicklung.

 

 

 

      Aufstellungen in Coaching und Beratung

Die Ebene der Bilder ermöglicht intensivere und nachhaltigere Schritte in die Bewegung und in Lösungen. Systemische Strukturaufstellungen sind dafür hervorragend geeignet, können sich problemlos einfügen in die bewährte Gestaltung von Prozessen und sind integrierbar zu meinem vorhandenen Methodenrepertoire. In meiner gesamten Tätigkeit, unabhängig von Gruppen, Teams und im Einzelsetting arbeite ich mit Aufstellungen.

 

Die eingesetzten Formate richten sich immer nach dem Anliegen des Auftraggebers und sind sehr vielfältig. Eine große Ressource liegt bei Strukturaufstellungen in der Reduktion auf wesentliche Elemente.

 

Weiterhin kann auch verdeckt gearbeitet werden, der Klient braucht in Gruppen nicht auf die Inhalte einzugehen, es genügen abstrakte Erkennungsmerkmale nur für die Zuordnung. Der Prozess findet in der gleichen Intensität statt und ermöglicht den Schutz von Details, die ausschließlich der Klient versteht und für sich nutzen kann.

 

 

      Familienaufstellungen 

Sie sind die bekannteste Form und nur ein Format in der großen Vielfalt an Möglichkeiten. Die Begründerin der Familientherapie, Virginia Satir, nutzte als erste Therapeutin die Arbeit mit Skulpturen für Familien und Paare, um innere Dynamiken erlebbar, sichtbar und damit leichter veränderbar werden zu lassen. 

 

Die Pionierarbeit Bert Hellingers, nach Jacob Levy Moreno, dem Begründer des Psychodramas hat dazu beigetragen, dass sich diese Vorgehen so großer Popularität erfreuen und weiter entwickelten. Weiterhin sind die Ordnungsprinzipien Hellingers für Familien gut übertragbar auf andere Systeme. Mittlerweile entwickelten sich unüberschaubar viele Vorgehen, die immer vom „Leiter“ und seinem Menschenbild sowie seinen Grundhaltungen abhängig sind. Aus diesem Grund ist es von höchster Bedeutsamkeit, dass die Personen, die sich befugt fühlen, mit dieser Methode zu arbeiten, auch ausreichende Kenntnisse, Ausbildungen, Erfahrungen besitzen.

 

Seit meiner Familientherapieausbildung 1999 befinde ich mich lückenlos in Aus- und Fortbildung zur Anwendung systemischer Aufstellungen und garantiere unzählige Erfahrungen auf diesem Gebiet. Häufig wünschen sich Klienten Familienaufstellungen, da sie davon hörten und in der ersten Sitzung wird klar, dass andere Verfahren viel geeigneter sind für die Bearbeitung des Anliegens. Dann ist es mir auch wichtig, diese anzubieten und nicht nur des „Hype´s“ wegen so vorzugehen. Ich halte das für meine professionelle Pflicht.

 

 

       Systemische Strukturaufstellungen

Für mich ist der wesentliche Gewinn dieses Vorgehen, dass ich, focussiert auf das Anliegen des Klienten bezogen, mehrere Systeme gleichzeitig sichtbar werden lassen kann. „Weniger ist mehr!“ Mit diesem Grundsatz ermögliche ich, dass Lösungen leichter integrierbar sind und „das Ende einer Aufstellung“ der Beginn einer neuen Aufstellung sein kann. Es gibt nichts, was nicht aufgestellt werden kann; innere Anteile, Ziele, das offizielle Thema oder das ausgeblendete Thema, Hindernisse, Produkte, Kunden und ihr Unternehmen seien exemplarisch benannt für dieses universelle Vorgehen.

 

Die Klienten können sich innerlich immer wieder in die Lösungsbilder „beamen“ und damit positive Gefühle, Klarheit, abrufen und durchatmen können. Diese Erfahrungen bleiben in der Regel unvergesslich, weil sie auf so vielen Ebenen wirken, bis ins Unterbewusstsein sowie in davon beteiligten Systeme. Die Klienten kommen mit anderen Haltungen zurück in ihre „Realität“. Wenn sie sich verändern, verändert sich was im System, weil alles mit allem zusammen hängt. 

 

 

Symptomaufstellungen „Die Sprache des Körpers“

Was will mein Körper mir sagen, wenn er mir Schmerzen bereitet oder mich hinken lässt oder zu viel Gewicht benötigt? Was will ich an inneren Stimmen nicht hören, was mein Tinnitus dann übernimmt und mir jede Nacht flüstert oder was juckt meine Haut? Wenn ein Auge, Ohr, Eierstock, Niere .. erkrankt ist, ist es wichtig auch das Andere mit aufzustellen. Was verblasst, hat einen Schleier oder kann ich nicht mehr richtig sehen?

 

Die Repräsentanten der Symptome beschreiben meistens Wohlbefinden, Sorge, Schutz für den Klienten. Durch die Aufstellungsarbeit zeigen sich Lösungswege, der Klient wird selbst in die Lage gebracht, für sich die Verantwortung zu übernehmen und häufig verabschiedet sich zeitgleich das Symptom, Symptomfreiheit wird erlebbar und setzt neue Kräfte und Haltungen frei.

 

Diese Arbeit ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch und eine medizinische Behandlung.

Aber oft übergehen, übersehen wir Symptome und welche Bedeutung sie in unserer aktuellen Lebenssituation besitzen oder welche Funktionen sie für andere übernehmen.

 

Ich stelle die Kommunikation des Körpers auf und nähere mich mit großer Achtsamkeit behutsam dem innerpsychischen System. 

 

 

Supervisionsaufstellungen

Systemische Supervision nimmt die Wechselwirkung zwischen Person, Rolle, Funktion, Auftrag und Organisation in den Blick. Ziel ist die Erweiterung der beruflichen Denk- und Handlungs-möglichkeiten. 

 

Wichtige Kriterien zur Anwendung der Aufstellungsarbeit in der Supervisionsgruppe müssen gewährleistet sein, dass niemand gezwungen wird, sich als Repräsentant zur Verfügung zu stellen, das heißt Ablehnung gehört dazu ohne Benennung von Gründen.

 

Ebenso ist ein Vertrauensverhältnis unter den Teilnehmerinnen der Supervisionsgruppe notwendig. Theoretisches Fachwissen über mögliche Hintergründe und Dynamiken in Systemen ermöglichen mir, flexibel reagieren zu können, um Elemente ergänzen oder reduzieren zu können oder auch Repräsentanten nur zu wählen aber nicht zu stellen. 

 

Die Kenntnis über verschiedene Aufstellungsarten erweitert das passende Angebot für die Fragestellung der Supervisanden. Dazu zählen für mich vor allem die Formate der systemischen Strukturaufstellungen. Im Einzelsetting nutze ich Bodenanker und andere Visualitäten.

 

 

Fallsupervision

Besonders effizient sind Aufstellungen für alle sozialen, pädagogischen, therapeutischen, beraterischen und medizinischen Arbeitsfelder. In der Supervision können die zu betreuenden Patienten-Klienten-Systeme im Zusammenspiel mit der Profession aufgestellt werden. Damit erfolgt Reflexion im Hier und Jetzt und künftige Haltungen, Interventionen, Behandlungen, und neue Lösungen erfahren eine direkte Prüfung auf ihre Sinnhaftigkeit.

 

 

Beseelte Aufstellungen:

Für viele Klienten sind das die Hauptanliegen:

Umgang mit den individuellen Ressourcen, Stress, Identifikationsfragen zum  Berufsethos, Burnout, Überlastungssituationen in privaten oder beruflichen Situationen oder in beiden Lebensfeldern, Sie befinden sich ständig in einem Spannungsfeld, ähnlich wie zwischen den Stühlen stehend.

 

Dieses aufgeladene Energiefeld wirkt und führt häufig zu Erschöpfungszuständen. Für mich ist die beseelte Aufstellungsarbeit nach Klaus Buch wie Balsam für die Seele und deshalb stelle ich diese Vorgehen meinen Klienten auch zur Verfügung. Die offenen Aufstellungsabende sind für diese Anliegen besonders geeignet.

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